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Flatexdegiro geht in 2021 von weiteren Marktanteilsgewinnen aus

Hohes organisches Wachstum bei Kundenzahl und rege Handelsaktivität führten nahezu zu Verdopplung der Umsatzerlöse in 2020 gegenüber dem Vorjahr.

Frank Niehage, CEO von FlatexDegiro | Foto: FlatexDegiro

(Korrigiert: Ersetzt 'Cashflow' durch 'Ergebnis' im vorletzten Absatz.)

Das gestiegene Interesse der Anleger am Börsenhandel in der Corona-Krise hat dem Online-Broker Flatexdegiro in 2020 hohe Umsätze und Gewinne beschert.

Die Erlöse haben sich im Vergleich zu 2019 fast verdoppelt und mit 261 Mio. Euro einen Rekordwert erreicht, teilte das im SDax gelistete Unternehmen mit.

Wir sehen eine weiterhin enorm starke Entwicklung des Kundenwachstums und der Handelsaktivität.

Frank Niehage, CEO von Flatexdegiro

Für 2021 geht der Online-Broker von weiterem Wachstum aus: "Wir sehen eine weiterhin enorm starke Entwicklung des Kundenwachstums und der Handelsaktivität", sagte Unternehmenschef Frank Niehage in der Mitteilung. Niehage hatte die Prognose für 2021 Anfang Februar angehoben.

FlatexDegiro hebt nach furiosem Start ins neue Jahr die Prognose an

Niehage bestätigte die angehobene Prognose am Dienstag: "Wir fühlen uns sehr wohl mit der kommerziellen Prognose, die wir für das Gesamtjahr 2021 abgegeben haben."

Wir fühlen uns sehr wohl mit der kommerziellen Prognose, die wir für das Gesamtjahr 2021 abgegeben haben.

Frank Niehage, CEO von Flatexdegiro

Die Zahl der Kunden soll - wie Anfang Februar kommuniziert - bis zum Jahresende auf 1,8 bis zwei Millionen steigen. Die Zahl der ausgeführten Transaktionen soll im laufenden Jahr 75 bis 90 Mio. erreichen.

Der operative Ergebnis vor Steuern (engl. "Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization", kurz: EBITDA) sei um 139 Prozent auf 98 Mio. Euro gestiegen. Klammert man Aufwendungen für langfristige Anreizsysteme aus, hätte er sich sogar auf 114 Mio. Euro verdreifacht.

Einer Pflichtmitteilung zufolge hat die J.P. Morgan AG in der Vorwoche weitere Aktien an Flatexdegiro erworben und hält nun 5,04 Prozent der Aktien.

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