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Volksbank Lauterecken steigert Kreditvolumen um rund neun Prozent

Das Institut reiht sich damit in die Riege der Genossenschaftsbanken und Sparkassen ein, bei denen das Kreditgeschäft floriert. Das vorläufige Jahresergebnis ist leicht positiv und auf Vorjahresniveau. Für 2020 soll eine Dividende in Höhe von drei Prozent ausgeschüttet werden.

Volksbank: Symbolbild. | Foto: picture alliance / Winfried Rothermel | Winfried Rothermel

Die Volksbank Lauterecken verzeichnete - ebenso wie viele andere Genossenschaftsinstitute - in 2020 einen deutlichen Anstieg des Kreditvolumens. Dieses stieg um 8,7 Prozent auf knapp 147 Mio. Euro, wie das Institut auf Nachfrage von FinanzBusiness offenlegte.

Die Bilanzsumme wuchs leicht unterproportional um 8,4 Prozent auf knapp 268 Mio. Euro. Die Kundeneinlagen stiegen um 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Betriebsergebnis vor Bewertung wächst stark

Der Zinsüberschuss lag wie bereits im Vorjahr bei 5,5 Mio. Euro, ebenso veränderten sich Verwaltungs- und Personalaufwand gegenüber 2019 nicht - trotz einer Neueinstellung.

Dennoch konnte das Institut das Betriebsergebnis vor Bewertung und Steuern um 0,5 Mio Euro auf 2,6 Mio Euro steigern - ein Zuwachs von knapp 24 Prozent.

Es waren wohl die Bewertungseffekte, die das Plus wieder zunichte machten. Das vorläufige Jahresergebnis stagnierte mit 0,5 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Das Institut wollte die Effekte FinanzBusiness aber nicht erläutern.

Die Dividende wird für 2020 herabgesenkt und soll laut Institut drei Prozent betragen. Ein Jahr zuvor wurden noch 4,5 Prozent ausgeschüttet.

Der Vorstand der Volksbank Lauterecken wollte die Zahlen auf Nachfrage von FinanzBusiness nicht weiter kommentieren. Per Ende 2019 belegte die Volksbank mit einer Bilanzsumme von rund 249 Mio. Euro den 602. Platz im Ranking der damals 839 Genossenschaftsbanken.

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