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Frankfurt Main Finance wächst weiter

Zu Jahresbeginn sind drei weitere Fördermitglieder hinzugekommen. Auch Morgan Stanley bleibt dem Verein erhalten. Zudem hat die Finanzplatzinitiative ihr Informationsangebot ausgebaut.

Die Skyline von Frankfurt. | Foto: picture alliance / greatif | Florian Gaul

Mit dem neuen Jahr hat der Verein Frankfurt Main Finance drei neue Mitglieder dazugewonnen. Dies teilte der Verein mit.

Neue Fördermitglieder sind die international tätige Kanzlei Alexander & Partner Rechtsanwälte, der auf die Finanzbranche fokussierte IT-Dienstleister SIA und die Standard Chartered Bank AG.

Die US-Großbank Morgan Stanley, die zu den Gründungsmitglieder zählte, bleibt der Initiative erhalten. Und zwar künftig mit seiner in Frankfurt ansässigen neuen Gesellschaft für die 27 EU-Länder, Morgan Stanley Europe SE.

Der Brexit führte nicht zu Mitgliederauftrieb. Da auch die Häuser, die ihre Europa-Zentralen von London an den Main verlegt haben, bereits vorher am Finanzplatz Frankfurt vertreten und Vereinsmitglied waren.

Rund 60 Institute ziehen von London nach Deutschland um 

"Im Schnitt der vergangenen Jahre sind jährlich drei bis vier neue Fördermitglieder beigetreten. Dieses Niveau haben wir auch diesmal wieder erreicht", sagte Andreas Framke, der für Frankfurt Main Finance spricht, zu FinanzBusiness.

"Im Schnitt der vergangenen Jahre sind jährlich drei bis vier neue Fördermitglieder beigetreten. Dieses Niveau haben wir auch diesmal wieder erreicht.

Andreas Framke, Sprecher von Frankfurt Main Finance

Frankfurt Main Finance versteht sich als Stimme des Finanzplatzes Frankfurt Rhein-Main. Zu den rund 70 Mitgliedern zählen neben dem Land Hessen die Städte Frankfurt und Eschborn, zahlreiche namhafte Finanzmarktakteure (wie Banken, Versicherungen und die Deutsche Börse) und ihre Dienstleister sowie private und öffentliche Hochschulen.

Das Bekenntnis unserer langjährigen und neuen Mitglieder ist ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit mit dem Finanzplatz Frankfurt. Überdies kommt der Zusammenhalt vieler Akteure unter dem Dach von Frankfurt Main Finance nicht nur dem Einzelnen, sondern auch dem Finanzplatz insgesamt zugute.

Gerhard Wiesheu, Präsident von Frankfurt Main Finance

"Das Bekenntnis unserer langjährigen und neuen Mitglieder ist ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit mit dem Finanzplatz Frankfurt. Überdies kommt der Zusammenhalt vieler Akteure unter dem Dach von Frankfurt Main Finance nicht nur dem Einzelnen, sondern auch dem Finanzplatz insgesamt zugute", so Gerhard Wiesheu, Präsident von Frankfurt Main Finance in einer Mitteilung.

Überarbeiteter Internet-Auftritt

Mit dem Start ins neue Jahr hat Frankfurt Main Finance zudem sein Informationsangebot im Internet deutlich ausgeweitet: Wichtigster Baustein sei der Relaunch der Webseite, so der Verein in der Mitteilung. Dort werden unter anderem Nachrichten und Fakten über den Finanzplatz Frankfurt, die Finanzplätze in Deutschland und der Europäischen Union sowie internationale Finanzzentren bereitgestellt.

Wie es in der Mitteilung weiter hieß, fokussiere sich das Angebot noch stärker auf die Belange der Vereinsmitglieder. Zudem gebe es Überblick über die wichtigsten lokalen Informationen und Regelungen zur COVID-19-Pandemie in englischer Sprache. Auch die ersten Folgen der neuen Podcast-Serie von Frankfurt Main Finance finden sich in dem Webauftritt des Vereins.

Deutsche Finanzplätze schließen sich zusammen

Darüber hinaus haben Initiativen wichtiger deutscher Finanzplätze zum Jahresbeginn die Arbeitsgemeinschaft Germany Finance gegründet. Damit haben die beteiligten Organisationen eine gemeinsame Plattform initiiert, um den kontinuierlichen Austausch untereinander weiter zu fördern und einen zentralen Ansprechpartner für Interessenten am Finanzplatz Deutschland aus dem In- und Ausland bereitzustellen.

Germany Finance gehören die Finanzplatzinitiativen aus Berlin, Frankfurt, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Stuttgart an.

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