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Unternehmensinsolvenzen in Deutschland sind im Dezember deutlich gestiegen

Laut dem IWH-Insolvenztrend gab es im Dezember deutlich mehr Insolvenzen. Im Gespräch mit FinanzBusiness erklärt Insolvenzverwalter Christoph Morgen warum genaue Prognosen für die kommenden Monate aktuell trotzdem schwer zu treffen sind.

Steffen Müller, Leiter der Abteilungen Strukturwandel, Produktivität und Insolvenzforschung, IWH | Foto: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle

Die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland sind im Dezember 2020 "spürbar angestiegen", wie der IWH-Insolvenztrend des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) zeigt. Demnach wurden im Dezember 921 Personen- und Kapitalgesellschaften als insolvent gemeldet - das entspricht einem 30-prozentigen Anstieg gegenüber dem Mittelwert der vorangegangen drei Monate, heißt es in der Studie.

Steffen Müller, Leiter der Abteilungen Strukturwandel, Produktivität und Insolvenzforschung, sieht die IWH-Prognosen der letzten Monate bestätigt: "Die Rückkehr zur Insolvenzantragspflicht hat nur zu moderat steigenden Insolvenzanmeldungen geführt. Eine Insolvenzwelle ist ausgeblieben."

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