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"Die Coronakrise wird Spuren hinterlassen", sagt Franz-Xaver Lindl

Der Vorstandschef der Sparkasse Regensburg geht nach einem turbulenten letzten Jahr heute in Rente. FinanzBusiness sprach mit ihm über die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Institute, anstehende Kreditausfälle, den Regulierungsdruck - und warum er trotz eigener Schließungen weiterhin an die Filiale vor Ort glaubt.

Franz-Xaver Lindl | Foto: Julia Knorr, Clemens Mayer

Die Wirtschaft steckt mitten im zweiten Lockdown, viele rechnen für das kommende Jahr bereits mit erhöhten Kreditausfällen. Sie werden dann nicht mehr aktiv dabei sein: Zum Jahreswechsel übergeben Sie Ihre Aufgaben als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Regensburg an Irene Dullinger. Ist das Institut auf die Coronafolgen vorbereitet?

"Die Coronakrise, das Zusammenbrechen der Waren- und Dienstleistungsströme weltweit – das alles wird Spuren hinterlassen, keine Frage. Ich denke dennoch, dass die Lage beherrschbar bleiben wird. Es gibt staatliche Stützungsmaßnahmen, eine enge Begleitung durch Kreditinstitute, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, auch die Verbände in den jeweiligen Branchen engagieren sich. Im Fazit: 2021 wird schlimmer als ein normales Jahr, aber ich rechne bei Kreditausfällen nicht mit einer Eskalation, schon gar nicht am Standort Regensburg: Die Wirtschaft ist hier sehr bunt aufgestellt."

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