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Sparkasse Bremen investiert sechsstellige Summe in Smavesto

Der 2019 gestartete Robo-Advisor des Instituts soll von der Niiio Finance Group weiterentwickelt werden.

Johann Horch, CEO, Niiio Finance Group | Foto: Niiio Finance Group

Die Niiio Finance Group erweitert ihre Kooperation mit der Smavesto GmbH in Bremen, einer 100-prozentigen Tochter der Sparkasse Bremen. Für einen hohen sechsstelligen Betrag soll das Unternehmen den 2019 gestarteten Robo-Advisor überarbeiten, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Hoher sechsstelliger Betrag für zwei Jahre

Niiio-CEO Johann Horch feiert den Großauftrag: "Wir freuen uns über das Vertrauen, das uns Smavesto erneut entgegenbringt", sagt er. "Nachdem wir bereits die Infrastruktur für den Robo gebaut haben, werden wir in den kommenden zwei Jahren gemeinsam weitere Funktionalitäten entwickeln, um den Wettbewerbsvorsprung von Smavesto zu sichern und weiter auszubauen."

Wie berichtet, arbeitet Niiio zusammen mit Finet Asset Management aktuell an einem KI-basierten Robo-Advisor, der im ersten Halbjahr 2021 verfügbar sein soll.

Niiio bastelt an Robo-Advisor mit Künstlicher Intelligenz 

Kooperation läuft seit 2017

Die Sparkasse Bremen und ihre Tochter Smavesto sind mit der Niiio Finance Group seit 2017 verbunden, im Grunde seit Projektbeginn. Jetzt die Kooperation zu verlängern, sei "ein weiterer wichtiger Baustein, um unsere ambitionierten Ziele zu erreichen", erklärt Sascha Otto, Geschäftsführer von Smavesto und Leiter des Wertpapier- und Portfoliomanagements der Sparkasse Bremen. Otto setzt darauf, Smavesto mittelfristig zu einem der führenden Robo-Adviser in Deutschland zu machen.    

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