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Der Osten liegt bei der Frauenquote in Sparkassen-Vorständen vorne

Institute in ostdeutschen Bundesländern haben überdurchschnittlich viele weibliche Vorstandsmitglieder.

Symbolbild. Foto: picture alliance / Zoonar | Wolfgang Filser

Der Frauenanteil in den Vorständen deutscher Sparkasseninstitute liegt bei 5,8 Prozent. Selbst wenn die von der Bundesregierung beschlossene Quote kommt, erhöht sich die Zahl auf lediglich 8,4 Prozent. Es bleibt also noch Luft nach oben - vor allem im Vergleich zu einigen ostdeutschen Bundesländern.

Spitzenreiter im Vergleich der Bundesländer ist Mecklenburg-Vorpommern. 38,9 Prozent der Vorstandsmitglieder sind Frauen. In Berlin sind es 25 Prozent, in Hamburg über 14 und in Sachsen über 11 Prozent. Das hat die Unternehmensberatung Barkow Consulting für den Deutschen Sparkassen- und Giroverband erhoben.

In vier Bundesländern keine Frau in Sparkassen-Vorständen

In Westdeutschland hingegen tendiert die weibliche Beteiligung in den Gremien eher in Richtung des nationalen Durchschnitts, oder gar gegen null. So gibt es in Brandenburg, Bremen, Saarland und Schleswig-Holstein keine Frau in den Vorständen der Sparkassen. In Thüringen, NRW und Bayern sind es knapp über 5 Prozent, dazwischen sortieren sich noch Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ein.

Beschlossene Frauenquote trifft auch Vorstände deutscher Bankinstitute

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