FinanzBusiness

Der Weg vom Banker zum Unternehmer führt oft über den Vertrieb, aber nicht immer

In den Banken regiert vielerorts der Rotstift. An den Mitarbeitern geht das nicht spurlos vorbei: Viele Private Banker wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. FinanzBusiness hat nachgefragt: Welche Optionen gibt es? Und: Lohnt es sich?

Christian Schwalb, Geschäftsführer der Scala & Cie. Foto: Tina Endres Fotografie

Der Sprung in die Selbstständigkeit war die beste berufliche Entscheidung seines Lebens, erzählt Finanzberater Christian Schwalb. Sieben Jahre hatte er in einer VR-Bank im fränkischen Landkreis Kronach als Bankkaufmann gearbeitet, zum Schluss als stellvertretender Filialleiter.

Als sein Schwager ihn fragte, was Schwalb eigentlich mal beruflich erreichen wolle, war dem Bankkaufmann klar: „Ich wollte mehr aus meinem Potenzial machen, selbst gestalten – das ging als angestellter Kundenberater kaum“, sagt er. Also wagte Schwalb im Jahr 1998 den Schritt in die Selbstständigkeit und führt mittlerweile die SCALA Finanzgruppe, einen unabhängigen Finanzmakler mit rund 20.000 Einzelkunden.

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