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Auch junge Kunden zahlen fürs Girokonto – wenn sie vom Angebot überzeugt sind

Immer mehr Banken heben die Preise für Girokonten an. Das trifft insbesondere jüngere Kontoinhaber. FinanzBusiness hat nachgefragt: Was tun Banken, um diese Kundengruppe zu halten?

Ein Friday for Future Demonstrant in München im Januar 2020 | Foto: picture alliance/ZUMA Press

Die Europäische Zentralbank flutet die Märkte mit Geld. Der Einlagezins liegt seit Jahren im negativen Bereich, momentan bei minus 0,5 Prozent. Geschäftsbanken müssen dafür bezahlen, wenn sie Einlagen bei der Notenbank parken. Kunden, die ihr Geld auf einem Giro-, Tages- oder Festgeldkonto halten, verursachen dadurch Kosten.

Immer mehr Banken setzen auf Gebührenmodelle

Damit Banken auf diesen Kosten nicht sitzen bleiben, bitten immer mehr Geldhäuser ihre Kunden zur Kasse. Das Verbraucherportal biallo.de hat kürzlich rund 1.300 Banken und Sparkassen untersucht und kam zu dem Ergebnis: Rund 220 Institute verlangen mittlerweile eine Gebühr dafür, dass Privatkunden Geld bei ihnen verwahren.

Zehn Geldhäuser kassieren laut biallo.de schon ab dem ersten Euro ab. Viele Banken haben zudem zuletzt ihre Kontoführungsgebühren erhöht – zum Beispiel die Deutsche Bank, die für ein Basiskonto seit vergangenem Monat 6,90 Euro statt 5,90 Euro nimmt. Hinzu kommen oft Gebühren für Kreditkarten, Kontoauszüge aus dem Automaten oder das Abheben von Bargeld.

Streit um Strafzinsen: Banken üben sich in Optimismus

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