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VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim und Volksbank Heilbronn planen Fusion

Die Zustimmung durch die Vertreterversammlungen steht noch aus. Beide Institute sollen dann rückwirkend zum 1. Januar 2021 verschmolzen werden.

Eberhard Spies, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim Foto: VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim

Die Volksbank Heilbronn plant eine Verschmelzung mit der VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim, wie die Institute mitteilten. Eberhard Spies, aktueller Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim, soll auch Vorstandsvorsitzender des neuen Instituts werden, heißt es in einem Bericht der Zeitung Heilbronner Stimme.

Wir haben eine Verantwortung für unsere Region mit ihren Menschen und Unternehmen, die wir nachhaltig erfüllen wollen. Gerade unsere lokalen Mittelständler, Handwerker, Selbständige und Landwirte stehen im Zuge der Corona-Krise vor enormen Herausforderungen.

Eberhard Spies, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim

"Wir haben eine Verantwortung für unsere Region mit ihren Menschen und Unternehmen, die wir nachhaltig erfüllen wollen. Gerade unsere lokalen Mittelständler, Handwerker, Selbständige und Landwirte stehen im Zuge der Corona-Krise vor enormen Herausforderungen", betonte Spies in einer Mitteilung der Bank.

Durch den Zusammenschluss der VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim und der Volksbank Heilbronn werde eine starke Bank für die Region geschaffen, die bereit und fähig sei, "Risiken zu übernehmen", so Spies weiter.

Zustimmung zur Fusion im Mai 2021 erwartet

Momentan laufen dazu Sondierungsgespräche, die Fusion werde bei Zustimmung durch die Vertreterversammlungen im Mai nächsten Jahres rückwirkend zum 1. Januar 2021 gelten. Dies bestätigte ein Sprecher der VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim FinanzBusiness auf Nachfrage.

Komplettiert werde der neue Vorstand durch Wolfgang Mauch, derzeitiger Vorstandsvorsitzender der Volksbank Heilbronn, als stellvertretender Vorstandsvorsitzender, sowie Timo Wachter (Volksbank Heilbronn, Tobias Belesnai und Uwe Schrag (VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim), heißt es im Bericht der Heilbronner Stimme.

Neues Institut mit Bilanzsumme von über 4 Mrd. Euro

Im Zuge der Fusion soll es keine betriebsbedingten Kündigung der rund 660 Mitarbeiter geben.

Per Ende 2019 kam die VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim auf eine Bilanzsumme von rund 2,3 Mrd. Euro, die Volksbank Heilbronn auf knapp 2 Mrd. Euro. Zusammengerechnet würde das Institut also in die Riege der 50 größten Volks- und Genossenschaftsbanken in Deutschland aufsteigen.

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