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Frankfurter Volksbank und VR-Bank Alzenau planen 2021 Verschmelzung

Gemeinsame Bilanzsumme der fusionierten Institute würde sich auf Basis der Jahresabschlüsse 2019 auf etwa 12,7 Millarden Euro belaufen.

von links nach rechts: Hans-Martin Blättner, VR Bank-Alzenau, Ralf Pakosch, Frankfurter Volksbank, Sigrid Werner, VR Bank-Alzenau und Eva Wunsch-Weber, Frankfurter Volksbank Foto: Quelle: VR Bank-Bank eG, Alzenau und Frankfurter Volksbank eG

Die VR-Bank Alzenau (VRB) und die Frankfurter Volksbank (FVB) haben einen Kooperationsvertrag geschlossen und streben nach erfolgreicher Zusammenarbeit eine Verschmelzung im Frühjahr 2021 an. Zuvor hatten die Aufsichtsräte beider Institute die Vereinbarung jeweils einstimmig befürwortet, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung beider Institute.

"Wir sind davon überzeugt, dass wir ein erfolgreiches neues Kapitel für die VR-Bank Alzenau und die Frankfurter Volksbank schreiben werden."

Eva Wunsch-Weber, Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Volksbank eG und Sigrid Werner, Vorstandsvorsitzende der VR-Bank eG Alzenau


Die Vorstandsvorsitzende der VR-Bank eG Alzenau, Sigrid Werner, und die Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Volksbank eG, Eva Wunsch-Weber, sagten dazu bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Mittwoch: "Wir sind davon überzeugt, dass wir ein erfolgreiches neues Kapitel für die VR-Bank Alzenau und die Frankfurter Volksbank schreiben werden." Das vereinbarte Ziel beider Häuser sei, Synergien zu heben und das Leistungsangebot zu steigern, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung weiter.

Fünf Jahre Beschäftigungsgarantie für Mitarbeiter der VR-Bank Alzenau

Kernpunkte der Vereinbarung sind die Beschäftigungsgarantie für alle 42 Mitarbeiter der VR-Bank Alzenau für die nächsten fünf Jahre und der Erhalt des Filialnetzes der bayerischen Volksbank bis mindestens 31.12.2025.

Fusion über Landesgrenzen

Bei der Fusion über Landesgrenzen bleibt die Mitgliedschaft im Genossenschaftsverband Bayern bestehen, heißt es weiter.

Als Gründe für die Verschmelzung nennt Werner von der VR-Bank Alzenau den "ständig höheren Aufwand zur Umsetzung immer komplexer werdender aufsichtsrechtlicher Regelungen" sowie das Niedrigzinsumfeld an dem sich "mittelfristig nichts ändern werde". Auch Eva Wunsch-Weber verweist darauf, dass der Schritt dazu beitragen soll, Synergien zu heben, um "Kosten und Belastungen, die sich aus den verschärften Anforderungen an das Bankwesen ergeben, gemeinsam langfristig zu reduzieren."

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Werner wird Bereichsvorständin und Generalbevollmächtigte

Mit der Fusion soll die Vorstandsvorsitzende der VR-Bank Alzenau, Sigrid Werner, Bereichsvorständin werden und für ihr vertrautes Geschäftsgebiet zuständig bleiben. Sie wird zudem Generalbevollmächtigte der Frankfurter Volksbank. Die Volksbank Alzenau hat derzeit rund 23.000 Kunden. Der größere Partner bei der Fusion aus Frankfurt betreut aktuell mit rund 1550 Mitarbeitern über 600.000 Kunden.

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