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Helaba sieht Konsolidierung und Beschäftigungsrückgang am Finanzplatz Frankfurt bis Ende 2022

Die Corona-Pandemie wirkt sich langfristig auch auf die Zahl der Bankbeschäftigten in Frankfurt aus. Aber erstmals arbeiten mehr als zehn Prozent aller deutschen Banker in der Main-Metropole. FinanzBusiness sprach mit Ulrike Bischoff, Autorin der Helaba-Finanzplatzstudie.

Ulrike Bischoff, Finanzplatz-Expertin bei der Landesbank Hessen-Tühringen (Helaba) | Foto: Helaba Volkswirtschaft/Research, dpa (Hintergrund)

Die Entwicklung der Beschäftigten am Finanzplatz Frankfurt unterliegt vielen Faktoren. Ende 2019 zählte die Main-Metropole laut Helaba Research 64.700 Bankbeschäftigte. Bis Ende 2022 erwarten die Helaba-Volkswirte, dass rund 2.000 Bankbeschäftigte weniger am Frankfurter Finanzplatz angesiedelt sein werden. Das belegt die heute veröffentlichte Helaba-Finanzplatzstudie.

"Verschiedene Effekte wirken auf die Entwicklung der Bankbeschäftigung: Digitalisierungsumstellung, Regulierungsanforderungen, Konsolidierungs- und Brexit-Prozess waren auch bisher in unserer Prognose enthalten. In unserer aktuellen Analyse haben wir nun sowohl den Prognose-Zeithorizont erweitert als auch die Corona-induzierten Auswirkungen einbezogen, welche den Konsolidierungseffekt verstärken", berichtet Ulrike Bischoff, Autorin der Studie und Finanzplatz-Expertin der Helaba, im Gespräch mit FinanzBusiness.

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