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Bundesregierung will Aufsicht über Finanzanlagevermittler bei der BaFin bündeln

Politik sieht sieht Bedarf für Stärkung hoheitlicher Aufsichtskompetenzen im Bereich des Anlegerschutzes und der Finanzmarktaufsicht.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Foto: picture alliance / Winfried Rothermel

Die Bundesregierung will die Aufsicht über die 38.000 Finanzanlagevermittler in Deutschland weiterhin auf die Bafin übertragen. Dies berichtet das Handelsblatt am Dienstag.

Die Zeitung beruft sich auf die Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des Linken-Politikers Stefan Liebich, die ihr vorliegt.

Darin heißt es: Die Vorkommnisse um den insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard belegen "einen Bedarf hinsichtlich einer Stärkung hoheitlicher Aufsichtskompetenzen im Bereich des Anlegerschutzes und der Finanzmarktaufsicht".

Und weiter: "Um eine einheitliche und hochwertige Finanzaufsicht zu gewährleisten, soll die Aufsicht über die Vermittler laut Koalitionsvertrag schrittweise auf die Bafin übertragen werden."

Derzeit zersplitterte Aufsicht

Derzeit liegt sie bei den Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie bei den Gewerbeämtern. Und diese zersplitterte Aufsichtsstruktur werde der zunehmenden Komplexität des Aufsichtsrechts und des Anlegerschutzes nicht gerecht, urteilt das Bundesfinanzministerium, dem Zeitungsbericht zufolge.

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