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Danske Bank setzt den Rotstift an

Dänemarks größte Bank bietet Angestellten Pakete zum freiwilligen Ausscheiden bis Ende Oktober.

Chris Vogelzang, CEO, Danske Bank | Foto: Quelle: Danske Bank

Im europäischen Bankensektor stehen Stellenstreichungen weiter auf der Tagesordnung. Danske Bank, Marktführer in Dänemark, wird bis zu 1600 Stellen abbauen. Das entspricht etwa sieben Prozent der Belegschaft.

Die Stellen sollen über einen Zeitraum der kommenden sechs bis zwölf Monate wegfallen, kündigte das Institut an.

Wir müssen uns jedoch an die strukturellen Veränderungen im Finanzsektor anpassen und müssen die Kosten senken, um in einem Markt mit niedrigen Margen und intensivem Wettbewerb wettbewerbsfähig zu bleiben.

Chris Vogelzang, CEO, Danske Bank

"Es ist nie einfach, sich von engagierten und kompetenten Kollegen zu verabschieden, und wir werden alles tun, um es so richtig und respektvoll wie möglich zu gestalten. Wir müssen uns jedoch an die strukturellen Veränderungen im Finanzsektor anpassen und müssen die Kosten senken, um in einem Markt mit niedrigen Margen und intensivem Wettbewerb wettbewerbsfähig zu bleiben", sagt CEO Chris Vogelzang.

Einsparungen betreffen die meisten Abteilungen

Der Schritt ist Teil eines Einsparprogramms im Zeitraum bis 2023. In einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung heißt es, dass die Bank ihren Mitarbeitern "in den meisten Abteilungen in Dänemark" die Möglichkeit biete, sich für ein freiwilliges Ausscheiden zu besonders und günstigen Bedingungen zu entscheiden.

Auch durch Ruhestandsregelungen soll das Ziel erreicht werden, heißt es weiter. Die Möglichkeit, einen freiwilligen Rücktritt zu beantragen, gilt bis zum 25. Oktober 2020.

Die Danske Bank beschäftigt mehr als 22.000 Mitarbeiter, von denen rund 11.000 in Dänemark beschäftigt sind. Im vergangenen Jahr war der langjährige Commerzbank-CFO Stefan Engels als Finanzvorstand zur Danske Bank gewechselt.

Die Schweizer Bank Credit Suisse hatte Ende August angekündigt, im Schweizer Heimatmarkt 500 Stellen zu streichen.

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