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Sparkassen in Brandenburg werden bestreikt

Die Mitarbeiter der Sparkassen in Brandenburg legen heute die Arbeit in einem Warnstreik nieder. An der Sparkasse Märkisch-Oderland in Strausberg ist eine große Kundgebung geplant.

Nächster Stritt im Tarifstreit: Am Mittwoch macht die Gewerkschaft Verdi weiter Druck auf die Sparkassen in Brandenburg. Dort müssen sich Kunden auf geschlossene Filialen und längere Wartezeiten einstellen.

Verdi hat Beschäftigte landesweit zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Damit will sie nach eigenen Angaben ihren Forderungen in der laufenden Tarifrunde Nachdruck verleihen. Auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten von Bund und Kommunen hätten die Arbeitgeber immer noch kein Angebot vorgelegt.

Betroffen sind nach den Angaben unter anderem die Sparkasse Barnim, Oder-Spree, Ostprignitz-Ruppin sowie die Kreissparkasse Märkisch-Oderland und die Mittelbrandenburgische Sparkasse. Eine zentrale Streikkundgebung ist nach Gewerkschaftsangaben vor der Sparkasse Märkisch-Oderland in Strausberg geplant.

Bereits am Montag hatte es Warnstreiks unter anderem in Ostdeutschland gegeben.

Verdi-Warnstreiks konzentrieren sich am Montag auf Ostdeutschland und NRW 

Verdi fordert in der Tarifrunde Bund und Kommunen (VKA) eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich. Außerdem sollen die Entgelte der Auszubildenden, Studierenden und Praktikanten um 100 Euro monatlich steigen. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben.

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