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Credit Suisse und UBS bewegen sich angeblich auf Fusion zu

Die Schweizer Großbanken Credit Suisse und UBS bereiten Medienberichten zufolge ihre Fusion vor. Axel Weber, UBS-Präsident, macht wohl Druck.

UBS-Präsident Axel Weber gilt als treibende Kraft hinter den angeblichen Fusionsplänen Foto: picture alliance/KEYSTONE

Die Credit Suisse Group AG und die UBS Group AG reden angeblich über einen Zusammenschluss. Einem Bericht des Schweizer Branchenportals "Inside Paradeplatz" zufolge, soll der Vertrag bereits Anfang 2021 soweit fertig sein, sodass er dann Ende des Jahres umgesetzt werden könne. Das Portal beruft sich dabei auf Insider. Auch die Bankenaufsicht sei bereits informiert.

Forciert Axel Weber die Fusion?

Als treibende Kraft hinter dem Projekt - das laut dem Bericht auf den Namen "Signal" hört - gilt UBS-Präsident Axel Weber, der beim Thema aber wohl mit Urs Rohner, Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse, an einem Strang zieht. Weber verfolge das Ziel, einen Bankenriesen von ganz großer Größe zu schaffen, um auf Augenhöhe u.a. mit der HSBC zu kommen, wie es heißt. Allein in der Schweiz könnten 15.000 Jobs auf der Kippe stehen.

Auf Nachfrage von FinanzBusiness gibt die schweizerische Bankenaufsicht Finma zum jetzigen Zeitpunkt keinen Kommentar ab. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wollte sich auch die Credit Suisse zum Thema nicht äußern. Bei der UBS war vorerst niemand erreichbar.

Sparkurs bei der Credit Suisse

Klar ist in jedem Fall: Bei der Credit Suisse rumort es. Für 2020 hat sich die Bank ein striktes Sparprogramm verordnet. Ein Drittel aller Filialen in der Schweiz werden geschlossen, 500 Stellen stehen zur Disposition - der Name "Neue Aargauer Bank" verschwindet ganz.

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