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BNP Paribas Deutschland-Chef kippt Ziele für 2020

In den Jahren 2016 bis 2019 habe die Bank die Vorgaben aus der Zentrale in Paris erfüllt, sagt Deutschland-Chef Diederichs im Interview mit Handelsblatt. Derzeit sei die Lage indes schwer einzuschätzen.

BNP Paribas Filiale in Frankreich | Foto: picture alliance / abaca

Die französische Großbank BNP Paribas hatte 2017 angekündigt, organisch jährlich um acht Prozent zu wachsen und damit die Erträge hierzulande auf zwei Milliarden Euro zu steigern. Für dieses Jahr stellt Deutschland-Chef Lutz Diederichs das Ziel im Interview mit Handelsblatt in Frage.

Wir hatten einen sehr guten Start ins Jahr, aber die Lage ist derzeit schwer einzuschätzen.

Lutz Diederichs, CEO, BNP Paribas Deutschland

 „Wir hatten einen sehr guten Start ins Jahr, aber die Lage ist derzeit schwer einzuschätzen“, so Diederichs.

Die Neuaufstellung der Bank in der Beratung für vermögenden Kunden hatte ein Sprecher der Bank in der Vorwoche im Gespräch mit FinanzBusiness bestätigt.

Consorsbank streicht Vermögensberatung
BNP beschäftigt im Private Banking und im Wealth Management in Deutschland zusammen 175 Mitarbeiter, heißt es im Handelsblatt-Bericht weiter. Im Startquartal zogen die Erträge und der Vorsteuergewinn Diederichs zufolge prozentual jeweils zweistellig an.

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