FinanzBusiness

Deutsche Bank holt Bitcoin-Experten

Mit dem Neuzugang erweitert die Bank erneut ihr Payment-Team in der Unternehmenskundensparte.

Der Deutsche Bank Turm in Frankfurt am Main. | Foto: Quelle: Deutsche Bank

Alexander Bechtel hat bei der Deutschen Bank angeheuert. Bereits seit Anfang August arbeitet der Zahlungsexperte für Deutschlands größte Privatbank.

Betchel gilt als Experte für Bitcoin und andere digitale Währungen, verfasst derzeit aber noch an der Universität St. Gallen seine Promotion zur Geldtheorie, weshalb er zunächst in Teilzeit im Bereich Cash Management Strategy Office arbeiten wird. Über den Neuzugang hatte finanz-szene zuerst berichtet.

Bechtel ist eine weitere Personalie in der Aufbaustrategie von Stefan Hoops, Chef der Unternehmenskundensparte. Der hatte in den vergangenen Monaten bereits mehrere Payment-Experten ins Haus geholt.

Rascher Ausbau des Payment-Teams

Den Anfang machte der Hamburger Finanzexperte und Investor André M. Bajorat, der seit dem 1. Juli die Strategie der Corporate Bank der Deutschen Bank leitet.

André Bajorat ist neuer Strategiechef der Unternehmensbank der Deutschen Bank

Zudem holte Hoops auch den ehemaligen Wirecard-Produktmanager Kilian Thalhammer, der im Oktober bei der Deutschen Bank anfangen und dort den neu geschaffenen Bereich "merchant solutions" leiten soll.

Kilian Thalhammer wechselt von Wirecard zur Deutschen Bank 

Im August wurde auch bekannt, dass sich die Deutsche Bank AG nicht nur an dem Fintech Traxpay GmbH beteiligt, sondern dort auch personelle Verstärkung gefunden hat. Seit dem 17. August ist auch Jochen Siegert als Bereichsleiter Asset Platforms bei der Deutschen Bank an Bord.

Jochen Siegert wechselt von Traxpay zur Deutschen Bank

Zuletzt kam mit Rafael Otero, der zu den Gründern des Berliner Fintechs Payleven zählt und einer der Partner bei dem Blog Payment & Banking ist, auch ein neuer "Chief Product Officer".

Otero, Siegert, Thalhammer und Bajorat kennen sich alle aus ihrem Engagement für den Paymentandbanking-Blog.

Sparten-Chef Hoops hat für bei dem Geschäft mit Plattformen, Fintechs und E-Commerce große Pläne: Im Dezember 2019 hatte er angekündigt, die Einnahmen von bislang rund 100 Mio. Euro bis 2022 auf 200 Mio. Euro verdoppeln zu wollen.

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