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EZB wird Banken wohl um Dividendenstopp bis Jahresende bitten

Wegen der Corona-Krise sollen Banken bis Jahresende keine Dividende zahlen. Das dürfte nicht nur einige Großbanken ärgern.

Sonnenuntergang hinter der Europäischen Zentralbank | Foto: picture alliance

Die Europäische Zentralbank (EZB) tendiert laut Insidern dazu, Banken bis Jahresende um ein Aussetzen der Dividende zu bitten.

Mehrere Mitglieder des Aufsichtsrates der EZB würden wegen der unklaren wirtschaftlichen Lage angesichts der Corona-Krise weiterhin keine Grundlage sehen, um Dividendenzahlungen zu rechtfertigen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit Sache vertrauten Personen. Es gebe zwar noch keine finale Entscheidung, diese dürfte aber in den kommenden Tagen fallen.

Die EZB hatte die Banken bereits im März darum gebeten, ihr Geld beisammen zu halten und bis mindestens Oktober keine Dividende auszuschütten.

Bereits Anfang des Monats hatte Kerstin af Jochnick aus dem Aufsichtsgremium der EZB eine Verlängerung der Dividendensperre ins Gespräch gebracht.
EZB-Bankenaufsicht denkt über verlängerten Dividenden-Stopp nach 

Einzelne Geldhäuser hatten sich für baldige Ausschüttungen stark gemacht, etwa die französische Großbank BNP Paribas oder die Schweizer Großbank UBS. Auch die Volks- und Raiffeisenbanken hatten erst kürzlich bekräftigt, dass sie nichts von einem generellen Dividendenstopp halten.

Genossen pochen auf Dividendenzahlung im Herbst

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