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Ex-Wirecard-Chef Braun drohen Klagen in Österreich - mit Auswirkungen in Niedersachsen

In Österreich untersuchen Ermittler Aktienkäufe, die Braun wohl zur Stützung der Wirecard-Aktie machte. Gedeckt waren die Käufe angeblich durch einen Millionenkredit der Oldenburgischen Landesbank. Der drohen nun ebenfalls Klagen.

Ex-Wirecard CEO Markus Braun | Foto: picture alliance/Peter Kneffel/dpa

Der Wiener Anwalt Jörg Zarbl hat am Montag (29.6.) Strafanzeige wegen des Verdachts auf Marktmanipulation und schweren Betrug gegen Ex-Wirecard-Chef Markus Braun gestellt, wie der Anwalt FinanzBusiness bestätigte. Zuerst hatte der Spiegel (30. Juni) über die Anzeige berichtet.

Kern des Vorwurfs ist der Kauf von Wirecard-Aktien, die Braun Mitte Mai für 2,5 Mio. Euro erworben und damit der Aktie zu einem Kurssprung verholfen haben soll. Zarbl wirft Braun daher Marktmanipulation sowie schweren gewerbsmäßigen Betrug vor. In Wien soll nun die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) die Anzeige prüfen. Dort konnte man den Eingang der Klage auf Anfrage von FinanzBusiness allerdings noch nicht bestätigen. 

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