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Bundesbank wird zu einem Knotenpunkt für digitale Finanzinnovationen

Zusammen mit der französischen Notenbank baut die Bundesbank Innovationszentren in Frankfurt und Paris auf.

Bundesbankpräsident Jens Weidmann | Foto: picture alliance/Kay Nietfeld/dpa

Die Deutsche Bundesbank wird ein Knotenpunkt für gemeinsame digitale Finanzinnovationen der Zentralbanken aus aller Welt. Zusammen mit der französischen Notenbank baut sie ein Innovationszentrum an den Standorten Frankfurt und Paris auf.

Die beiden Notenbanken gehören damit für das Eurosystem zum globalen Netzwerk "BIZ Innovation Hub" der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ).

Mit digitalen Zentralbankinnovationen können wir das Finanzsystem von morgen stabiler und leistungsfähiger machen.

Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank

"Als Betreiber des Standorts Frankfurt freuen wir uns darauf, gemeinsam mit Notenbanken aus aller Welt die Digitalisierung im Finanzsystem voranzutreiben", sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann zum Beschluss der BIZ. "Mit digitalen Zentralbankinnovationen können wir das Finanzsystem von morgen stabiler und leistungsfähiger machen."

Die Bundesbank investiert seit einigen Jahren in Technologien wie Big Data und maschinelles Lernen.

Knotenpunkte des Netzwerks auf der ganzen Welt

Insgesamt wird der "BIZ Innovation Hub" aus sieben globalen Knotenpunkten bestehen. Auch mit der Bank of Canada, der Bank of England und einer Gruppe von vier nordeuropäischen Zentralbanken wird die BIZ Innovationszentren eröffnen. Bereits im vergangenen Jahr wurden die ersten drei solcher Zentren bei der Hongkong Monetary Authority, der Monetary Authority of Singapore und der Schweizerischen Nationalbank eröffnet.

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