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Société Générale rutscht wegen Corona-Krise in rote Zahlen

Gesunkene Erträge und erhöhte Risikovorsorge - die französische Großbank leidet unter Corona

Niederlassung der Société Générale in Paris | Foto: picture alliance / abaca

Die französische Großbank Société Générale ist im ersten Quartal wegen der Folgen der Corona-Pandemie ins Minus gerutscht. Dies geht auf einen Einbruch des Geschäfts und einer deutlich erhöhten Risikovorsorge zurück.

Unter dem Strich stand in den ersten drei Monaten ein Verlust von 326 Mio. Euro in den Büchern, wie die Bank am Donnerstag in Paris mitteilte. Vor einem Jahr hatte die SocGen noch 686 Mio. Euro verdient. Die Erträge seien um fast 17 Prozent auf 5,17 Mrd. Euro eingebrochen.

Zudem musste die Risikovorsorge wegen möglicher Kreditausfälle mehr als verdreifacht werden. Die Bank stellte dafür 820 Mio. Euro zurück. Bankchef Frédéric Oudéa kündigte wegen der Corona-Krise weitere Sparmaßnahmen an.

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