Bundesregierung beschließt weitere Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise

Kurzarbeitergeld steigt bei längerem Bezug befristet auf bis zu 80 Prozent
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn | Foto: picture alliance/augenklick/GES
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn | Foto: picture alliance/augenklick/GES
DPA

Das Bundeskabinett will am Mittwoch weitere Hilfsmaßnahmen auf den Weg bringen, um Folgen der Corona-Epidemie abzumildern. Ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht unter anderem eine erneute Ausweitung von Tests vor, um vor allem Pflegekräfte und -bedürftige besser zu schützen.

Umfassendere Meldepflichten

Kommen sollen umfassendere Meldepflichten für Ärzte und Labore, die künftig auch negative Testergebnisse und genesene Fälle angeben sollen. Beschlossen werden soll zudem ein Finanzierungsplan für den angestrebten Corona-Bonus für Pflegekräfte von bis zu 1500 Euro.

Kurzarbeitergeld bei längerem Bezug erhöht

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) legt ein Gesetzespaket vor, das Beschäftigten in der Krise helfen soll. Unter anderem soll nach einem Beschluss der Koalitionsspitzen das Kurzarbeitergeld bei längerem Bezug befristet auf bis zu 80 Prozent des letzten Nettolohns erhöht werden - bei Menschen mit Kindern auf bis zu 87 Prozent. Bisher sind es 60 oder 67 Prozent. Arbeitslosengeld soll länger zu bekommen sein.

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