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Commerzbank trifft Vorkehrungen für Notfall - Bericht

Aktionäre sollen auf kommender HV über verkürzte Einberufungsfrist für eine Sanierungshauptversammlung im hypothetischen Notfall entscheiden

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Vor dem Hintergrund der Coronakrise bereitet sich die Commerzbank auf einen Notfall vor. Auf der bevorstehenden Hauptversammlung sollen die Aktionäre darüber entscheiden, „ob die Bank im hypothetischen Fall einer signifikant verschlechterten Finanzlage unter sehr spezifischen Voraussetzungen eine verkürzte Einberufungsfrist für eine Sanierungshauptversammlung anwenden kann“, berichtet die Börsen-Zeitung am Freitag.

Vorgesehen ist eine Einladungsfrist von 14 Tagen statt der laut Aktiengesetz üblichen 30 Tage. Die Rechtsgrundlage dafür bildet das Gesetz zur Neuordnung der Aufgaben der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung von 2016 „Voraussetzungen für aufsichtsbehördliches Tätigwerden“ nach dem Sanierungs- und Abwicklungsgesetz gegeben, und die Kapitalerhöhung ist erforderlich, um das Eintreten bestimmter Abwicklungsvoraussetzungen zu verhindern.

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