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Behörde ermittelt gegen BNP Paribas nach Deutsche-Bank-Deal

Nach der Übernahme des Hedgefondsgeschäfts der Deutschen Bank sieht sich die Bank laut Insidern mit Ermittlungen der französischen Antikorruptionsbehörde AFA konfrontiert.

Schriftzug der BNP Paribas | Foto: picture alliance/AP/Invision

Die französische Großbank BNP Paribas muss sich nach der Übernahme des Hedgefondsgeschäfts der Deutschen Bank laut Insidern Ermittlungen der französischen Antikorruptionsbehörde AFA stellen.

Bei der Untersuchung gehe es um eine Zahlung an einen Mittelsmann, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen. Nach der Vereinbarung des Deals im September 2019 habe BNP mehrere hunderttausend britische Pfund an einen früheren Mitarbeiter der US-Investmentbank Goldman Sachs bezahlt.

Routineprüfung wirft Fragen auf

Dem Bericht zufolge fiel der AFA die Zahlung bei einer Routineprüfung auf. Sie wolle in den kommenden Wochen einen Bericht dazu vorlegen. Auch die britische Finanzaufsicht FCA habe entsprechende Informationen erhalten, erfuhr Bloomberg von seinen Quellen.

Die beiden Behörden sowie die Geldhäuser BNP und Deutsche Bank lehnten eine Stellungnahme auf Nachfrage von Bloomberg ab. Der Goldman-Sachs-Banker, der das Geld erhalten haben soll, reagierte nicht auf entsprechende Anfragen.

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