Hamburger Förderbank setzt auf App bei Identifizierung von Selbstständigen

Laut App-Entwickler Nect erfolgte die Implementation binnes einen Tages.
Eingang der IFB Hamburg | Foto: IFB Hamburg
Eingang der IFB Hamburg | Foto: IFB Hamburg

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) hat sich für eine App der Firma Nect entschieden, um Solo-Selbstständige, die staatliche Hilfen beantragen, identifizieren zu können.

Laut Nect waren die Schnelligkeit und die Sicherheit seiner Technik ausschlaggebend für den Zuschlag. "Die Soforthilfe für Solo-Selbstständige musste schnellstmöglich umgesetzt werden, daher wurde die Technologie innerhalb eines Tages implementiert", so Nect in einer Mitteilung. Die Firma ergänzte: “Das schnelle Handeln und die sofortige Umsetzung konnten Missbrauch verhindern und Steuergelder schonen.”

Solo-Selbstständige erhalten einen Link zu Nects Identifizierungsapp, nachdem den Antrag von der IFB akzeptiert wird. Eine Anfrage bei der IFB, wie viele Solo-Selbstständige die Nect-App mittlerweile nutzen, war von der Förderbank am Freitag nicht zu erhalten.

Gewinn der IFB Hamburg bricht 2019 ein

Die staatliche IFB Hamburg wurde 1953 gegründet und konzentriert ihre Förderungsaktivitäten in den Bereichen Wohnraum- und Stadtentwicklung sowie Wirtschaft und Umwelt. Sie finanziert Projekte durch Darlehen, Zuschüssen und Beteiligungen.

Die Förderbank hat eine Bilanzsumme  von 5,6 Mrd. Euro sowie 264 Mitarbeiter. Im Jahr 2019 betrug ihr Gewinn 607 Mio. Euro, was einem Minus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach.

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