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Sparkassen und Volksbanken drohen Klagen wegen IT-Pannen - Bericht

Zugang zu Depots war online und telefonisch im März beeinträchtigt

Symbolbild IT-Pannen | Foto: Colourbox

Tausende Bankkunden in Deutschland waren im März nicht in der Lage, auf ihre Depots zuzugreifen. Auch telefonisch war zeitweise der Zugang nicht möglich. Betroffen gewesen seien sämtliche genossenschaftlichen Institute sowie viele Landesbanken, einige Sparkassen und auch die Deutsche Kreditbank (DKB), Tochter der BayernLB. Auf die Häuser kommen nun beträchtliche Schadenersatzforderungen zu, berichtet der Platow-Brief am Dienstag.

Die Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank), verantwortlich für die Handelssoftware WP2 und die FI-TS, der IT-Dienstleister der Sparkassengruppe, seien im Zuge der Panne in den Blick geraten. Die Erstellung einer Schadensbilanz laufe, danach wolle man sich gemeinsam bei Sparkassen und Genossen an die Ursachenforschung machen, heißt es in dem Bericht weiter.

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